1:1 in Babelsberg
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In einer abwechslungsreichen Partie reichte es am Ende für die Lilien für einen Punktgewinn, mit 1:1 trennte man sich vom SV Babelsberg. In der ersten Halbzeit brachte Marcus Steegmann die 98er per Foulelfmeter in Führung (37.) Kurz vor dem Ende der Partie erzielte Anton Makarenko jedoch den Ausgleichstreffer (84.).
In der ersten Halbzeit sahen die 2033 Zuschauer im Karl-Liebknecht-Stadion eine ausgeglichene Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die erste nennenswerte Gelegenheit hatte Dominik Stroh-Engel in der fünften Spielminute, doch sein Schuss von der Strafraumkante war kein Problem für Jan Zimmermann im Tor der Lilien. Das erste Tor wäre dann jedoch beinahe für die Lilien gefallen, nach einem langen Freistoß von Benjamin Baier unterschätze der Torhüter der Gastgeber den Ball und dieser klatschte an die Latte. Acht Minuten vor der Halbzeitpause setzte Baier Oliver Heil mit einem Pass in den Lauf gut in Szene, dieser tauchte frei vor dem Torhüter auf und wurde von diesem von den Beinen geholt – Elfmeter für die Lilien. Marcus Steegmann trat an und verwandelte sicher zur Führung für die 98er.
Nach der Hauptzeitpause kamen die Gastgeber besser ins Spiel und die Lilien versuchten über Konter zum Erfolg zu kommen. Die erste große Möglichkeit hatte Babelsberg in der 60. Spielminute nach einer Unsicherheit von Jan Zimmermann, doch Andreas Gaebler klärte in höchter Not. Danach wurde es hektisch im Karl-Liebknecht-Stadion. Bei einem Freistoß für die Gastgeber sah der Schiedsrichter eine Tätlichkeit im Getümmel und schickte Cem Islamoglu und Ronny Surma mit der roten Karte vom Platz (74.). Nur drei Minuten zückte der Schiedsrichter erneut Rot, diesmal für Uwe Hesse nach einem Foulspiel im Mittelfeld. Danach versuchten neun Lilienspieler alles um die Führung über die Zeit zu bringen, doch in der 84. Minute erziele Anton Makarenko mit einem Distanzschuss den Ausgleichstreffer. Kurz vor dem Ende rette Zimmermann mit einer klasse Reaktion den insgesamt hoch verdienten Punkt für die Lilien.
Stimmen zum Spiel:
Kosta Runjaic:
"Mit dem Ergebnis können wir sicher leben, mit einem Punkt haben wir unser Minimalziel erreicht. In der Endphase hatten wir mit einem Mann weniger Glück gehabt, insgesamt war es jedoch ein ausgeglichenes Spiel. In der ersten Halbzeit hatten wir leichte Vorteile und in der zweiten Spielhälfte waren die Gastgeber präsenter. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat ansehnlichen Fußball gezeigt, gut gearbeitet, Leidenschaft und Laufbereitschaft an den Tag gelegt. Die Jungs sind enttäuscht, sie wollten die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Wir sind mit 20 Punkten nach siebzehn Spieltagen voll im Soll und werden uns jetzt auf die nächste Partie gegen Werder Bremen II vorbereiten, in der wir den nächsten Dreier landen wollen."